Schweißbehandlung
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Schweißbehandlung

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Hyperhidrose (Schwitzen)

Hyperhidrose  (vermehrtes Schwitzen)


Viele Menschen leiden an besonders starkem Schwitzen, auch Hyperhidrose genannt. Dabei kommt es schnell zu lästigen Schweißflecken unter den Armen, so dass enge Kleidung kaum getragen werden kann. 

Aber auch übermäßiges Schwitzen an Händen, oder Füßen ist sehr störend und kann grade auch beim Händeschütteln sehr unangenehm sein.

Das Symptombild der Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen) ist für die Betroffenen oft psychisch sehr belastend. Doch mit dem Einsatz von bestimmten Muskellähmern kann Abhilfe geschaffen werden. Diese werden in unserer Hyperhidrosebehandlung gezielt zur Schweißreduktion eingesetzt.

 


Wie wirken Muskellähmer gegen übermäßiges Schwitzen?


Muskellähmer wirken auf neuronaler Ebene über eine Hemmung der Ausschüttung von Botenstoffen an die lokalen Schweißdrüsen. Daher werden diese zur Hyperhidrosebehandlung direkt an die betroffenen Schweißdrüsen gespritzt. Auf Rezeptorebene hemmen sie dann hier die Sekretion der regionalen Schweißdrüsen und sorgen damit für eine deutliche Schweißreduktion.


Wie läuft eine Schweißbehandlung ab?


Die Injektion erfolgt nach vorheriger ausführlicher Aufklärung mit Erhebung des individuellen Gesundheitszustandes, anschließender lokaler Betäubung mit einer hochprozentigen Betäubungscreme und ausgiebiger Desinfektion des zu behandelnden Areals. Zudem wird eine sehr dünne Kanüle verwendet, um den Eingriff so schmerzfrei wie möglich zu gestalten.


Wo kann die Behandlung der Hyperhidrose eingesetzt werden?


Prinzipiell ist die Behandlung an vielen Stellen möglich. Ein typisches Einsatzgebiet wären die Achseln. Aber auch Hände, Füße oder die Kopfhaut können behandelt werden.


Wie lange hält die Wirkung?


Durchschnittlich hält das Ergebnis ca. neun Monate. Dies ist allerdings nur ein sehr grober Richtwert. Die letztendliche Haltbarkeit ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Dies betrifft unter anderem die Stoffwechselsituation (Genetik) und das Verhalten des Patienten. In der Regel verlängert sich die Haltbarkeit, je öfter nachgespritzt wird.


Kann es Nebenwirkungen geben?

 

Bei jedem medizinischen Eingriff können Nebenwirkungen auftreten. Häufige Nebenwirkungen wären zum Beispiel blaue Flecken, oder Schwellungen für wenige Tage. Aber auch beispielsweise leichte Muskelschwächen in der unmittelbaren Region könnten potentiell auftreten. Eine ausgiebige Aufklärung über alle möglichen Nebenwirkungen und mit Abfrage ihres individuellen Gesundheitszustandes findet vor jeder Behandlung statt.

Wir führen prinzipiell keine Unterspritzungen bei Schwangeren, Stillenden oder Jugendlichen unter 18 Jahren durch.

 

 

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